CONSTRUCTED SITE

Kooperation mit Lichtungen – das FotografInnenkollektiv

Wir leben in einer von anderen konstruierten Welt und konstruieren unsere eigene. Unser Blick auf die Welt: Konstruktion!
Unser Blick auf uns selbst: Konstruktion! Unser Blick auf das Leben anderer: Konstruktion. Der Blick der anderen
auf uns: Konstruktion! Der Blick der anderen auf sich selbst: Konstruktion. Der Blick der anderen auf ihre Welt: Konstruktion!

Oder in Anlehnung an Paul Watzlawik[1]: Man kann nicht nicht konstruieren! Das ganze Leben ist ja eigentlich ständig
„under construction“. – eine einzige Baustelle!

In der wienstation wird der Ausstellungsraum zur construction sight und site. Ein Gebilde, das aus mehreren Einzelteilen besteht
und unendlich in jede Richtung wachsen kann. Eine Konstruktion in der Konstruktion – eine Art endless house,
„endless because all ends meet, and meet continuously“[2]. Das räumliche Konstrukt wird zur Projektionsfläche
der ikonografischen Konstrukte; also Gegenentwürfe zur hegemonialen Konstruktion durch Politik, Ökonomie und Kultur.

1 Watzlawick, Paul/Beavin, Janet/Jackson, Don (1969): Menschliche Kommunikation – Formen, Störungen, Paradoxien. Huber: Bern
2 Kiesler, Frederick J.(1996): Selected Writings, S.126. Gerd Hatje: Stuttgart

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der Aufbau

 
  die Bilder | aus der Serie Grossbaustellen Europas
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